Projekte

Lokal, national, international sind unsere Clubprojekte. Neben unseren langfristigen Projekten, geben wir auch spontan unsere Hilfe. Den aktuellen Schwerpunkt haben wir auf den Bereich Nachwuchsförderung / Mentoring gelegt

2016

BELIEBTER WEIHNACHTSMARKT

Mittlerweile haben wir Stammkunden, die gezielt ihre Weihnachtsgeschenke an unserem Bücherstand auf dem Weihnachtsmarkt in Gelsenkirchen-Ückendorf kaufen. Da das Wetter am 1. Adventssonntag auch halbwegs mitspielte, haben wir wieder einige Hundert Romane, Hörbücher und Bildbände verkauft. Den Erlös in Höhe von 400 Euro spenden wir der Gelsenkirchener Malteserschule - eine Städtische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

GESCHENKE FÜR WARM DURCH DIE NACHT

Unser SI-Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet hat 2016 schwerpunktmäßig den Verein „Gelsenkirchen packt an! - Warm durch die Nacht e.V.“ unterstützt. Rechtzeitig vor Weihnachten haben wir der Obdachlosen-Initiative eine Spende in Höhe von 4.000 Euro überbringen können. Der Verein wird davon Lebensmittel, Schlafsäcke oder andere Dinge kaufen, die er für seine tägliche Arbeit braucht. Vor allem jetzt im Winter unterstützen die Helfer viele Wohnungslose und andere Bedürftige.

Unsere Clubschwestern wollten den Gästen von „Warm durch die Nacht“ aber auch eine kleine persönliche Freude machen: Deswegen haben die 31 Mitglieder des SI-Clubs Gelsenkirchen/Ruhrgebiet liebevoll Päckchen für die Weihnachtsfeier gepackt, um individuelle Wünsche zu erfüllen. Petra Bec, ehrenamtliche Helferin bei „Warm durch die Nacht“, ist sich sicher, dass dies für ihre Gäste ein ganz besonderer Moment sein wird: Ein eigenes Weihnachtsgeschenk!

Andrea, Jutta und Maria überbringen die Weihnachtspäckchen und die 4.000 Euro-Spende an die drei Helferinnen von Warm durch die Nacht Unsere Clubschwestern (v.Ii.) Andrea, Jutta und Maria überbringen die Weihnachtspäckchen und die 4.000 Euro-Spende an die drei Helferinnen von Warm durch die Nacht.
© Fotos: Andrea Schumann-Gregorius

ÜBER 4.800 EURO ERLÖS BEIM FERIEN-FEST

Der Förderverein unseres SI Clubs Gelsenkirchen/Ruhrgebiet hat in diesem Sommer wieder ein tolles Ferien-Fest für Gelsenkirchener Familien auf die Beine gestellt. Los ging es mit einer zehn Kilometer langen Fahrradrallye von der Kinderburg im Gesundheitspark Nienhausen über den Nordsternpark und wieder zurück. An fünf Stationen mussten Kinder und Eltern teils kniffelige, teils witzige Quizfragen beantworten. Trotz des schlechten Wetters absolvierten 70 Teilnehmer den Rundkurs.

Ab Mittag stand Spiel und Spaß beim Familien-Fest auf dem Programm. Das Fest lockte nicht nur Radfahrer an, sondern auch viele Bürger jeder Altersklasse. Während die Kleinsten mit den Clowns Klara und Hola herumtollten oder beim Kinderschminken ihren Spaß hatten, zog es die Größeren mehr zum Blumen pflanzen oder Torwandschießen. Unser Sponsor „Schalke hilft“ hatte eine blau-weiße Torwand aufgebaut und Schalke-Maskottchen ERWIN durfte wie im letzten Jahr geknuddelt und fotografiert werden. Schalke-Traditionsspieler Mathias Schipper erzählte über seine aktive Laufbahn und viele Väter holten sich ein Autogramm. Die Kinder freuten sich, als Mathias Schipper die Tombola-Lose zog und jedem Kind einen Gewinn überreichte.

Der Erlös des Festes in Höhe von 4.868 Euro kommt in diesem Jahr jeweils zur Hälfte der Gelsenkirchener Obdachlosen-Initiative „Warm durch die Nacht“ und dem Mutter-Kind-Haus des Christlichen Jugenddorfes (CJD) in Herten-Westerholt zugute. Dort leben minderjährige, alleinerziehende Mütter und weibliche Flüchtlinge.

Alle Fotos: Claudia Schneider

EINDRUCKSVOLLE GRUBENFAHRT

2018 schließt die Zeche Prosper-Haniel in Bottrop. Für das letzte Kohle-Bergwerk im Ruhrgebiet ist dann Schicht im Schacht. Doch noch läuft der Kohleabbau auf Hochtouren. Zwölf Clubschwestern und einige Angehörige nutzten die Chance, den aktiven Bergbau hautnah unter Tage mitzuerleben. „Es war ein beeindruckendes Erlebnis“, lautete das einhellige Resümee der Grubenfahrt-Teilnehmerinnen.

CLUBFAHRT NACH BRESLAU

Die Kulturhauptstadt Breslau war das Ziel unserer diesjährigen Clubfahrt. Drei Tage lang hat unsere zwölfköpfige Gruppe die viertgrößte Stadt Polens erkundet. Zum Auftakt sind wir mit der historischen Straßenbahn durch das „Venedig des Ostens“ gefahren und haben so manche der 120 Brücken gesehen und überquert. Am nächsten Tag ging es zu Fuß durch die Altstadt. Hier konnten wir prachtvolle Bauwerke, wunderschön restaurierte Fassaden, urige Hinterhofkneipen, Galerien und viele „Zwerge“ aus der Nähe bestaunen. Diese Bronze-Zwerge erinnern an die Oppositionsbewegung „Orange Alternative“, die in den 1980er Jahren Kritik am kommunistischen Regime im Polen übte. Insgesamt hat uns diese lebendige, weltoffene Stadt mit seiner großen Studentenszene sehr gut gefallen.

Gruppe vor historischer Straßenbahn
Die Fahrt mit der historischen Straßenbahn „Nikolaj“ hat uns einen schönen Überblick über Breslaus Sehenswürdigkeiten verschafft. Foto: Claudia Schneider

SING FOR BENEFIT: 5.000 EURO ERLÖS

Fast 250 Frauen und Männer machten mit beim „Sing for Benefit 2016“. Der Riesenchor brachte den Gemeindesaal der evangelischen Emmaus-Gemeinde in der Gelsenkirchener Altstadt zum Schwingen. Der Saal war proppenvoll und das Publikum war sanges- und spendenfreudig. „Eingeheizt“ wurde ihnen vom Musiker und Chorleiter Andreas Luttmann (siehe Foto). Er hatte wieder ein abwechslungsreiches Repertoire zusammengestellt und man merkte ihm an, dass ihm das Rudelsingen selbst sichtlich Spaß bereitete.

Chorleiter Andreas Luttmann

Das gemeinsame Singen für den guten Zweck war auch finanziell ein Erfolg: Insgesamt kamen rund 5.000 Euro an dem Abend zusammen. Zum Erlös trugen auch die Sponsoren, allen voran die Stadt-Sparkasse Gelsenkirchen, „Schalke hilft“ und „GE-bräu“ bei. Mit dem Geld werden die beiden Gelsenkirchener Förderschulen Löchterschule und Malteserschule unterstützt, die mit den Spendengeldern Beschäftigungs- und Therapie-Materialien anschaffen wollen.

SPENDE ERFREUT MALTESERSCHÜLER

Da freute sich die Unterstufe der Malteserschule in Gelsenkirchen-Ückendorf: Unsere Clubschwestern Jutta Beyrow und Stephanie Olbering brachten einen großen Scheck mit. Die Spende in Höhe von 500 Euro soll die Arbeit der Städtischen Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen unterstützen. Das Geld stammt aus dem Erlös unseres Weihnachtsmarktstandes in Gelsenkirchen-Ückendorf. Dort haben wir wieder jede Menge Bücher, Audiobücher und Bildbände verkauft.

Die Unterstufe der Malteserschule Ückendorf freut sich über die Spende in Höhr von 500 Euro

NEUAUFLAGE 2016

Unser Club hat ein Notizbuch im A5-Format mit 160 blanko-Seiten drucken lassen. Das Cover in den SI-Farben blau und gelb hat unser Clubmitglied, die Malerin Annegret Reichmann, entworfen. Das Buch ist multifunktional: Es ist für Ideenskizzen, als Tagebuch, Adressbuch, für Rezepte oder sonstige kreative Verwendung geeignet. Die Notizbücher kosten 10 Euro zzgl. Versand. Der Erlös geht an unseren Förderverein. Um Bestellungen und Rückfragen kümmert sich unsere Clubschwester Sabine: Sabine.Piechaczek@buchhandlung-junius.de oder unter 0209-23774. Der Versand eines Buches kostet 1,80 Euro, zwei Bücher kosten 2,60 Euro, darüber hinaus 4,20 Euro. Bestellungen ab 10 Bücher sind portofrei.

2015

ÜBER 15.000 EURO GESPENDET

Unsere Veranstaltungen im Jahr 2015 waren sehr erfolgreich. Wir haben uns über die zahlreichen Besucher und deren positive Resonanz gefreut. Insgesamt konnten wir 2015 über 15.000 Euro an verschiedene soziale Einrichtungen und Hilfsprojekte spenden. Beispielsweise erzielte die Veranstaltung „Sing for Benefit“, die wir gemeinsam mit dem Club Gelsenkirchen-Buer durchgeführt haben, einen Erlös von 5.400 Euro. Diese Spende kam dem Emmaus Hospiz zugute. Die nächste „Sing for Benefit-Aktion“ ist für April 2016 geplant.

Unser Familien-Ferienfest mit Fahrradrallye spielte im Juli ebenfalls über 5.000 Euro ein. Hiermit wurde ein Kleinkinderspielplatz an der Kinderburg im Nienhauser Park in Gelsenkirchen errichtet. Zudem wurde das Christliche Jugenddorf (CJD) in Herten-Westerholt unterstützt. 2016 wird in den Sommerferien wieder ein Familien-Ferienfest stattfinden.

An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlich bei unseren Sponsoren bedanken, die unsere Clubprojekte großzügig unterstützt haben:

  • ADFC Kreisband GE

  • Floralstudio Corinna Jaspers

  • Immer wieder GERN

  • Heiners

  • Buchhandlung Lothar Junius

  • Tischlerei Kouker

  • kultur leben e.V.

  • Limego

  • Fahrrad XXL Meinhövel

  • Webdesign mileon.net

  • Schalke Hilft

  • Sparkasse Gelsenkirchen

  • Stölting

SCHIFFSTOUR ZUM BALDENEYSEE

Warum in die Ferne schweifen, wenn es auch in der Region Einiges zu entdecken gibt? Und das noch aus einer anderen Perspektive: Unsere diesjährige Clubfahrt war eine Schiffstour durchs Revier. Fünf Schleusen mussten passiert werden. Morgens legte das Schiff am Nordsternpark in Gelsenkirchen ab. Bei trockenen und teils sonnigen Spätsommerwetter ging es vom Rhein-Herne-Kanal über die Wasserstraße am Essener Stadthafen, über Bottrop und Oberhausen zur ersten Schleuse in Lirich, die mit 190 Metern Länge und zwölf Metern Breite die größte Schleuse auf dieser Reise ist. Über die Schleusen Raffelberg in Mülheim, Essen-Kettwig und Baldeney in Essen-Werden erreicht das Schiff den Baldeneysee. Auf der sechsstündigen Fahrt passierten wir viele Zechenhäfen, den Industriehafen Mülheim und die Schlösser Landsberg und Hugenpoet. Besonders beeindruckt hat uns das viele Grün, insbesondere entlang der Ruhr.

BOND-VORTRAG ERMÖGLICHT STIPENDIUM


Professor Metin Tolan

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der große Saal an der Fachhochschule Gelsenkirchen. Über 180 Besucher wollten sich den Vortrag von Professor Metin Tolan nicht entgehen lassen. Unter dem Motto „Geschüttelt, nicht gerührt – James Bond im Visier der Physik“ stellte der ausgezeichnete Wissenschaftler einige bekannte Bond-Szenen auf den wissenschaftlichen Prüfstand. Dass manche Bond-Stunts und Effekte die Grenzen der Physik sprengen, hatten die meisten Besucher schon im Vorfeld vermutet. Dass Physik aber so viel Spaß machen und begeistern kann, war für viele Gäste ungewohnt.

Metin Tolan erntete großen Applaus und von unserem Club besonderen Dank.

Der Professor, der an der Technischen Universität Dortmund Experimentelle Physik lehrt, verzichte nämlich auf jegliches Honorar, sodass der Erlös des Abends komplett dem Deutschlandstipendium zu Gute kommt. Ein Jahr lang wird eine Nachwuchswissenschaftlerin mittels Stipendium gefördert.

RALLYE FÄHRT 5.000 EURO EIN


Vor der Kinderburg im Gesundheitspark Nienhausen starten die ersten Rallye-Teilnehmer.
Foto: privat

Gelungene Premiere für unser Familienfest mit Fahrradrallye. Rund 70 Teilnehmer fuhren am 19. Juli den zehn Kilometer langen Rundkurs von der Kinderburg im Gesundheitspark Nienhausen über den Nordsternpark wieder zurück zum Gelsenkirchener Gesundheitspark. An fünf Stationen mussten Kinder und Eltern teils kniffelige, teils witzige Quizfragen beantworten. Nicht die Geschwindigkeit stand bei der Rallye im Vordergrund, sondern der Spaß. „Am schönsten war das Fahren“, sagte zum Beispiel der 6-jährige Jan.

Das anschließende Familienfest hatte eine große Resonanz. Es lockte nicht nur die Radfahrer an, sondern auch viele Bürger jeder Altersklasse. Kein Wunder, wir hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt: „Schalke hilft“ hatte eine blau-weiße Torwand aufgebaut und Maskottchen Erwin spielte selbst bei dem warmen Wetter mit. Später gaben die Traditionsspieler Erwin Kremers und Olaf Thon Autogramme und spendeten spontan für alle Interessierten Freikarten für das Saisoneröffnungsspiel des FC Schalke 04 gegen den FC Twente Enschede. Damit war des Guten noch nicht genug, obendrauf erhielt jedes Kind einen Schalker Ballhalter, um den Fußball auch auf dem Fahrrad sicher zu transportieren. Ein Höhepunkt war anschließend die Versteigerung eines „Fan-Kinderbikes“ mit großem S04-Enblem.

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Wer mit Fußball nichts am Hut hatte, konnte die „Rennpferde des kleinen Mannes“ bestaunen, die Hans Ohloff vom Verband deutscher Brieftaubenzüchter mit in den Park gebracht hatte. Die Tauben mit dem schillernden Gefieder zogen auch viele kleine Besucher in ihren Bann. Genau so großes Interesse bei den Kindern weckte auch Carsten Jahns, der in seiner Dienstuniform erschienen war. Der Polizist arbeitet bei der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei Gelsenkirchen. Auf seine sympathische Art erklärte er den Kindern, wie man sicher durch die Stadt radelt.

Viel Spaß hatten die Kinder auch beim „Blumenpflanzen“. Unter zahlreichen Sommerblumen durften sie ihre Lieblingsblume auswählen, eintopfen und mit nach Hause nehmen. „Professor Spaghetti“ zog am Nachmittag mit seiner großartigen Pantomime- und Zaubershow Groß und Klein in seinen Bann. Auch der Stand für das Kinderschminken war echt gefordert – jedes teilnehmende Kind verließ das Fest glücklich und zufrieden z. B. als „Schalke Fan“, „Blume“ oder „Biene“.

Logo der KinderburgWir haben eine durchweg positive Resonanz der Festbesucher und Rallye-Teilnehmer erhalten. Das spornt uns an fürs nächste Jahr: Dann wollen wir die Aktion wiederholen. Dieses Jahr spenden wir den Erlös in Höhe von 5.000 Euro der Kinderburg im Gesundheitspark Nienhausen. Die Kinderburg ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung, in der ganzheitliche und nachhaltige Bildung zu den Themen Umwelt und Natur vermittelt wird. Die Kinderburg will mit unserer Spende ein Hexenhäuschen und eine Wippbiene für den neu einzurichtenden Kleinkinderspielplatzanschaffen.

Außerdem unterstützen wir die minderjährigen, alleinerziehenden Mütter, die im Christlichen Jugenddorf (CJD) in Herten-Westerholt leben. Wir schenken dem Mutter Kind Haus zehn Eintrittskarten für den Gelsenkirchener Zoo „Zoom Erlebniswelt“ und dazu 200 Euro Taschengeld, damit die dort lebenden jungen Mütter mit ihren Kindern einen schönen Tag verbringen.

ERLÖS GEHT AN DIE MALTESERSCHULE

Zum ersten Mal fand der Weihnachtsmarkt in Gelsenkirchen-Ückendorf nicht im Park statt, sondern im Gemeindezentrum St. Josef. Für uns war das eine angenehme Sache und die Besucher haben es auch genossen, im Trockenen an unserem Bücherstand zu Stöbern. Insgesamt haben wir wieder einige Hundert Romane, Hörbücher und Bildbände verkauft. Den Erlös in Höhe von 300 Euro spenden wir wieder der Gelsenkirchener Malteserschule - eine Städtische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.


Entspanntes Stöbern im Trockenen: Unser Bücherstand auf dem Weihnachtsmarkt in Gelsenkirchen-Ückendorf war gut besucht. Foto: R. Kötter

2014

BEZIRKSTREFFEN MIT WERTEPOKER UND CHARME


Frau Dr. Hildegard Kaluza, Gruppenleiterin im NRW-Familienministerium, zeigte in ihrem kurzweiligen Vortrag auf, welche familienpolitischen Maßnahmen es in NRW gibt.
Foto: Helmut Warube

60 Frauen aus 32 verschiedenen Clubs aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen folgten der Einladung unseres Clubs zum Treffen im Bezirk II. Das diesjährige Bezirkstreffen auf Schloss Horst in Gelsenkirchen stand unter dem Motto „Chancen sichern und erneuern“. Nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin Martina Rudowitz referierte Frau Dr. Hildegard Kaluza, Gruppenleiterin im NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport zum Thema „Familienpolitik neu gedacht“. Frau Dr. Kaluza zeigte in ihrem kurzweiligen Vortrag die Bandbreite der familienpolitischen Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen auf.

Nach einer längeren Mittagspause, die auch Zeit für intensive Gespräche ließ, konnten die Teilnehmerinnen an sich selbst arbeiten: Zwei Workshops standen zur Auswahl. Maria Beck, diplomierte Konzertsängerin und Soroptimistin im Club Düsseldorf-Karlstadt, gab den Teilnehmerinnen interessante Anregungen, wie sie ihre Stimme einsetzen können und auch auf ihre Körpersprache achten. Im zweiten Workshop hieß es: „Wohin will ich?“. Psychologe David Reinhaus brachte die Runde zum Nachdenken über eigene Ziele und Wertvorstellungen. Richtig zur Sache ging es hier beim „Wertepoker“: In Kleingruppen wurden Werte-Karten gesammelt und getauscht und danach wurde über die jeweiligen Werte diskutiert. Die beiden Workshops waren so fesselnd, dass die Zeit wie im Fluge verging.

Uns als Club hat es Spaß gemacht, das Bezirkstreffen auszurichten. Wobei wir uns vor allem bei unserer Clubschwester Andrea Schumann-Gregorius bedanken, die die Organisation übernommen hat. Über das sehr positive Feedback der Teilnehmerinnen haben wir uns gefreut!

Fotos: Helmut Warube

CLUBFAHRT NACH BERLIN

Auch 2014 stand unsere dreitägige Clubfahrt unter einem guten Stern: Bei bestem Sommerwetter erkundeten zehn Clubschwestern und drei mitreisende Ehemänner die Bundeshauptstadt. Unsere neue Präsidentin Jutta hatte ein rundes Programm zusammengestellt, das auch abseits der Touristenpfade führte. Beispielsweise tauchte unsere Gruppe bei einer sehr interessanten Führung in „Zilles Milljöh“ ein. Die Tour durch den Stadtteil Wedding erinnerte an das harte Alltagsleben im späten 19. Jahrhundert. Beim Bummel durch die Berliner Hinterhöfe standen vor allem die damaligen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen im Vordergrund.

Ganz entspannt ging es bei einer Spreefahrt zu und bei unseren Pausen in typischen Berliner Gaststätten. Sehr schön und anregend war auch der Austausch mit Clubschwestern des Berliner SI Clubs Dorotheenstadt. In diesem Club ist jetzt unsere ehemalige Präsidentin Brigitta aktiv. Am letzten Tag unserer Clubfahrt bekamen wir im Boros Bunker einen sehr guten Überblick über zeitgenössische Kunst. Die Privatsammlung umfasst vielfältige Kunstobjekte (Installationen, Malerei, Skulpturen, Medien). Auch zahlreiche renommierte Künstler wie z.B. Ai Weiwei sind in der Sammlung Boros vertreten. Unsere Clubfahrt war eine rundum gelungene Sache und machte Lust, auf nächste Entdeckungstouren.


Kurze Pause im Boros Bunker: Bei einer individuellen Führung bekam unsere Gruppe einen guten Überblick über diese Privatsammlung zeitgenössischer Kunst. Foto privat

ANTI-AGGRESSIONS-TRAINING GEHT WEITER

Mit unserer Spende in Höhe von 4.400 Euro haben wir in den Schuljahren 2013 und 2014 an zwei Grundschulen in Herten ein Anti-Aggressions-Training ermöglicht. Die Ludgerusschule und die Schule am Wilhelmsplatz sind zwei Offene Ganztagsschulen (OGS). Träger des OGS ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Unterbezirk Münsterland-Recklinghausen. „Ohne Spendengelder hätten wir diese Trainings überhaupt nicht anbieten können“, sagt Eva Isselhorst von der AWO. Das Training zeigte schnell Wirkung und ist nachhaltig, das machte sich im Schulalltag und in den Pausen bemerkbar: „Die Gruppe achtet aufeinander, sodass es kaum mehr zu Konflikten gekommen ist“, sagt Ellen Henning, OGS-Leiterin der Ludgerusschule. „Die Kinder helfen sich auch heute noch gegenseitig und entschuldigen sich, falls doch mal eine Grenze überschritten wurde.“
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Aufgrund des Erfolges wird die Ludgerusschule das Training auch in den nächsten Jahren für alle Drittklässler anbieten, damit die Schüler lernen, mit Konflikten umzugehen und Mobbing zu vermeiden. Geleitet wurden die Trainings von zwei externen professionellen Trainern, das kostete jeweils rund 1.400 Euro pro zehnwöchigen Intensivkurs. Um Kosten zu sparen, hat die AWO ihre Erzieher und pädagogischen Fachkräfte auf dem Gebiet Anti-Aggressions-Training geschult, sodass diese zukünftig die Kurse selbst leiten können.

Gerne würde unser Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet auch an anderen Grundschulen diese Anti-Aggressions-Trainings durch eine Anschubfinanzierung ermöglichen. Hierzu werden weitere finanzielle Mittel benötigt. Spenden können an den gemeinnützigen Förderverein Soroptimist International Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet e.V. geleistet werden. Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig:

Sparkasse Gelsenkirchen
Konto.: 101 155 921
BLZ: 420 500 01


Ein gutes Team: Nach jedem Training verabschiedet sich die Gruppe per Handschlag.
Foto: C. Schneider

1.500 EURO FÜR MÄDCHENPROJEKT DER AMIGONIANER

Die Mädchenarbeit im Jugendtreff in Gelsenkirchen-Feldmark kann bis zu den Sommerferien 2014 weiter gehen. Unsere Spende in Höhe von 1.500 Euro überbrückt eine Finanzierungslücke. Nach den Sommerferien sollen wieder öffentliche Mittel fließen und die Arbeit der Amigonianer im Mädchenprojekt „Lernen und Freizeit“ ermöglichen. Zentraler Punkt dieses Projekts ist die Vermittlung von schulischen Lerninhalten und die individuelle schulische Förderung von Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren. Daneben finden gemeinsame themenspezifische Gruppenstunden, Ausflüge und Freizeitaktivitäten statt. Es wird über alles gesprochen, was Mädchen im Teenie-Alter so bewegt.

Weitere Infos unter: amigonianer.org

15 JAHRE SI CLUB GELSENKIRCHEN/RUHRGEBIET

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Die Gründungsmitglieder können sich noch so gut an unsere Charterfeier am 30. April / 1. Mai 1999 in Gelsenkirchen erinnern. Mit 26 Frauen haben wir damals den 112. Deutschen SI-Club gegründet. Einige Mitglieder hat es inzwischen aus beruflichen oder privaten Gründen in andere Regionen und Clubs verschlagen. Dafür sind neue engagierte und profilierte Frauen zu uns gestoßen: Heute hat unser Club 31 Mitglieder. Unseren 15. Geburtstag haben wir im Mai ganz entspannt und sozusagen im familiären Kreis mit unserer Patin Rose Canditt, Freunden und Partnern im Restaurant „Liebevoll“ in Gelsenkirchen gefeiert.


Beste Stimmung herrschte im Mai 2014 bei unserem 15. Clubgeburtstag. Foto: M. Özverim

KLASSENFAHRT ERMÖGLICHT

Kleine Spende sorgt für große Freude: Unser Club hat einer Schülerin des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums in Gelsenkirchen die Teilnahme an einer Klassenfahrt in die Jugendherberge Sorpesee ermöglicht. Die Familie der Schülerin hätte die nötigen Kosten in Höhe von 135 Euro für den Klassenausflug inklusive des Taschengeldes nicht aufbringen können. Schulleiter Hans-Jürgen Wielk und Klassenlehrerin Aleksandra Hönninger bedankten sich für unsere spontane Hilfe. Bei der Geldübergabe wurde auch über eine zukünftige Zusammenarbeit mit dem Gauß-Gymnasium gesprochen. Wie schon an anderen Schulen, könnten unsere Clubschwestern im Unterricht ihre Berufe vorstellen und über ihre Lebenswege berichten.

Bericht auf der Website des Gauss-Gymnasiums »

Schulleiter Hans-Jürgen Wielk freute sich über unsere Spende, die von unseren Clubschwestern Andrea Schumann-Gregorius (li.) und Corinna Jasper überbracht wurde. Foto: Gauß-Gymnasium

2013

MÄDCHEN LERNEN: „SAGEN STATT SCHLAGEN“

Gefühle in Worte zu fassen, das ist gar nicht so einfach. Und die Erwachsenen sind oftmals auch keine guten Vorbilder. Aber es gibt Profis, die zeigen einem, wie man sogar seine Aggressionen in den Griff kriegt. Schülerinnen der Offenen Ganztagsschulen (OGS) am Wilhelmsplatz und der Ludgerusschule in Herten haben zehn Wochen lang trainiert, mit Stresssituationen umzugehen, Gewalt zu vermeiden und aufeinander einzugehen.

antiagression
Unter der Anleitung von Sylvia Steffan lernen die Mädchen spielerisch, im Team zu agieren.

Unser Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet hat dieses Antiaggressionstraining für Mädchen ermöglicht. Das Projekt „Fair Play“ richtet sich an Grundschülerinnen ab der zweiten Klasse. Die Mädchen lernen hier zum Beispiel, auf die Körpersprache der anderen zu achten, Gefühle auszudrücken, Selbstbewusstsein zu entwickeln, Distanz zu wahren und im Team zu agieren. „Es war eine tolle Erfahrung für uns alle. Wir hatten viel Spaß miteinander; die Mädchen können nun ihr Verhalten viel bewusster kontrollieren; sie gehen respektvoller miteinander um“, lautet das Fazit von Susanne Lappeßen, OGS-Leiterin der Grundschule am Wilhelmsplatz.

Nach dem erfolgreichen Projektauftakt, werden in den nächsten Monaten weitere Antiaggressionstrainings an anderen Offenen Ganztagsschulen in Herten durchgeführt. Insgesamt stellt unser Club 4.400 Euro für diese Trainings zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Erlös unseres letzten Benefizkonzertes und der Zuwendung des Soroptimist Hilfsfonds.

Pressebericht der Hertener Allgemeinen vom 26. Juni 2013: „Vorher brüllen - dann gibt's keinen Streit

SI-EUROPAKONGRESS IN BERLIN

Der 20. Kongress von Soroptimist International Europa (SIE) fand vom 12. bis 14. Juli in Berlin statt. Fast 2.000 Frauen aus 80 Ländern konnte Präsidentin Kathy Kaaf in dem riesigen Saal des Hotels Maritim begrüßen. Unserer Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet war mit fünf Teilnehmerinnen (Karin, Jutta, Claudia, Josefine und Rosmarie) vertreten.

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Der Kongress stand unter dem Motto “Visions of Paradise” – Soroptimists go for Water and Food”. In Vorträgen, Podiumsdiskussionen und in Workshops informierten Experten darüber wie man Hunger und Wassermangel in Entwicklungsländern sowie Übergewicht und Folgekrankheiten in Industriestaaten vermeiden kann. Besonders großen Applaus erntete Dr. Auma Obama, Halbschwester des amerikanischen Präsidenten, für ihren lebhaften und eindrücklichen Vortrag. Obama, die in Deutschland studiert und promoviert hat, hat in Kenia die Stiftung „Sauti Kuu“ ins Leben gerufen. Diese setzt sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein und will vor allem der Landbevölkerung neue Perspektiven aufzeigen.

Während des Kongresses verlieh Soroptimist International Europa zum fünften Mal den mit 20.000 Euro dotierten Friedenspreis – er ging an die italienische Richterin Silvana Arbia. Bis vor kurzem war sie Registrarin am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag. Fast ein Jahrzehnt lang kämpfte sie für die Wiederherstellung der Gerechtigkeit in Ruanda. Der Soroptimist Friedenspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Der sehr gut organisierte Europakongress lieferte viele interessante Fakten, aber die eigentlichen Highlights waren die menschlichen Begegnungen und der interkulturelle Austausch. Die Vielfalt der Frauen und ihre Ideen waren beeindruckend. Kathy Kaaf hatte uns zu Beginn inspirierende Erlebnisse mit alten und neuen Freunden gewünscht. Dieser Wunsch wurde erfüllt! Und bei vielen wurde ein neuer Wunsch geweckt: Ein Wiedersehen beim Weltkongress in Istanbul 2015.

Impressionen und eine Zusammenfassung des Kongresses liefert das Video
SIE Congress Berlin 2013 »

NACHHALTIGES SCHULPROJEKT IN KENIA

Die Soroptimistinnen setzen sich weltweit ein für mehr Bildung für Mädchen. Unser Club unterstützt den Verein Girls‘ Hope, der eine weiterführende Schule an der Ostküste in Kenia errichtet hat und betreibt. Die Diani Maendeleo Academy ist eine Ganztagsschule, die darüber hinaus auch über ein Wohngebäude verfügt. Hier leben Schülerinnen, die aus besonders schwierigen Verhältnissen stammen.

Die 78 Schülerinnen bekommen nicht nur schulisches Wissen vermittelt, sondern lernen auch, sich selbst zu versorgen und dabei ökologisch und nachhaltig zu wirtschaften. Unser Club hat durch eine Spende in Höhe von 1235 Euro den Bau eines Gewächshauses ermöglicht. Es besteht nicht aus Glas, sondern aus einem speziellen Netz, das vor zu viel Sonne, Regen und gefräßigen Tieren wie Affen, Wildschweinen und Insekten schützt. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass die Pflanzen dadurch besser wachsen und schneller Früchte tragen. Die Schülerinnen können somit Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf produzieren. Überschüsse werden verkauft werden, sodass die Schule Geld erwirtschaftet.


Das Gewächshaus aus speziellen Netzen ermöglicht den Schülerinnen Obst und Gemüse anzubauen, das sie selbst verzehren können. Foto: Girls' Hope

FISCHTEICH UND WASSERTANKS FÜR SCHULE IN KENIA

Ein weiterer Schritt auf dem Weg der Selbstversorgung: Durch den Bau einer kleiner Fischfarm auf dem Gelände der weiterführenden Schule „Diani Maendeleo Academy“ soll der Schule ermöglicht werden, gesunde Lebensmittel für den Eigenbedarf zu produzieren. Außerdem kann eine gewisse Menge auch verkauft werden, wodurch finanzielle Mittel für weitere Projekte generiert werden. In Eigenarbeit wurde die Grube ausgehoben, das Fischereiministerium hat die Anschaffung von 1.000 Fischen und 540 kg Fischfutter finanziert.

Leider fehlte aber das essentielle Wasser! Die für den Start benötigten 300.000 Liter zu kaufen, wäre zu teuer gewesen und auch nur eine Einmal-Lösung. In der Regenzeit fällt genug Wasser – aber es fehlten nötige Wassertanks und Regenrinnen, um das Wasser bestmöglich aufzufangen. Durch unsere Spende in Höhe von 540 Euro konnten die nötigen transportablen Wassertanks angeschafft werden. In der heißen Jahreszeit kann der Teich jetzt immer wieder nachgefüllt werden.


Durch die Anschaffung von Wassertanks kann der Fischteich auch in der Trockenzeit mit genügend Wasser befüllt werden. Foto: Girls' Hope

Infos über Girls' Hope:

Der Verein Girls' Hope e.V. wurde Anfang 2003 gegründet und im selben Jahr als gemeinnützig anerkannt. Der satzungsmäßige Zweck des Vereins besteht darin, die Schul- und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Kenia zu fördern. Der Verein arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. Ziel ist es, kenianischen Mädchen den Weg für eine gute Bildung und Erziehung zu ebnen. Darum wurde 2005 eine weiterführenden Schule, die Diani Maendeleo Academy, im Kwale County an der Ostküste Kenias gebaut.

Die Schule besteht aktuell aus vier Klassen- und Fachraumgebäuden, einer eigenen Bibliothek sowie einem Wohngebäude für betreutes Wohnen für Schülerinnen mit besonders schwierigem Familienhintergrund. Mit Projekten – z.B. zur Gewinnung von sauberem Trinkwasser oder der Herstellung von recyceltem Papier – wird das ökologische Bewusstsein der 78 Schülerinnen kontinuierlich geschärft. Die Schule wird vor Ort von Ingeborg Langefeld geführt, die vor elf Jahren von Gelsenkirchen nach Kenia ausgewandert ist. www.girlshope.de »

CLUBFAHRT NACH BONN

Gemeinsam Neues entdecken und viel Zeit für persönliche Gespräche: Unsere Clubfahrten sind jedes Mal ein intensives Erlebnis. Dieses Jahr haben wir eine Tagestour unternommen. Unsere Clubschwester Iris lud uns Ende April in ihre neue Heimatstadt Bonn ein und präsentierte uns ein abwechslungsreiches Programm mit touristischen Highlights, Insidertipps und gemütlichen Pausen. Fachkundige Unterstützung bei der Städtetour bot Prof. Ingeborg Flagge. Die Soroptimistin vom Club Bonn-Siebengebirge führte uns durchs ehemalige Regierungsviertel und konnte manche Anekdote aus der Zeit erzählen, als Bonn noch Bundeshauptstadt war. Beim Mittagessen mit Blick auf den Rhein haben wir weitere nette Bonner Clubschwestern kennenlernen können. Die Schiffsfahrt nach Königswinter und die spätere Einkehr im Bonner Traditionslokal „Em Höttche“ rundeten diesen schönen Tag ab.

  • iris_mit_clubschwestern
  • im Bonner Regierungsviertel
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2012

10 JAHRE BEIM WEIHNACHTSMARKT DABEI

Weihnachtsmarkt 2012
Das Zelt steht, die Bücher sind im Trockenen: Unsere Clubschwestern Karin, Stephanie, Maegie und Doris beim Weihnachtsmarkt 2012 in Gelsenkirchen-Ückendorf. (Foto: M. Koreen)

Der Weihnachtsmarkt in Gelsenkirchen-Ückendorf, den Bürger und Vereine 2002 selbst auf die Beine gestellt haben, ist inzwischen eine Institution. Unser Club ist von Anfang an dabei und hat Kälte, Regen, Sturm und Schnee getrotzt. Und was haben wir gebastelt, gebacken und gekocht, um besonders schöne Weihnachtspräsente anbieten zu können. Der Erlös kam Schulen, dem Kinderheim oder der RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) zugute.

Zudem wurde das Ziel erreicht, in dem Stadtteil Gelsenkirchen-Ückendorf ein Stück Identität zu stiften und eine positive Stimmung zu verbreiten. Man muss wissen, Ückendorf ist ein Ortsteil mit „besonderem Erneuerungsbedarf“, wie es im Amtsdeutsch heißt: geringe Kaufkraft, infolge dessen viele leer stehende Ladenlokale, hoher Migrationsanteil und Überalterung. Der alljährliche Weihnachtsmarkt, der immer am zweiten Adventssonntag stattfindet, hat die Bürger aller Nationalitäten zusammengebracht. Bei der Vorbereitung und Durchführung wirken viele ortsansässigen Vereine und Organisationen mit.

Beim 10. Weihnachtsmarkt waren wir – wie schon im Vorjahr - mit einem Bücherstand vertreten. Dieses Jahr war es kein leichtes Unterfangen, denn es regnete kräftig. Trotzdem konnten wir über 250 Bücher, Bildbände und Antiquariatsstücke verkaufen. Den Erlös von 200 Euro spenden wir erneut der Malteserschule – eine Städtische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.

ERLÖS GEHT AN INNOVATIVES MÄDCHENPROJEKT

Mit ihrem neuen Programm „Das Glück der 2.ten Pubertät“ brachten sie den Saal im Glashaus in Herten zum Toben: Vor ausverkauftem Publikum präsentierte der Essener Frauenchor „Chorale Feminale“ Ende Oktober 2012 witzige und freche Lieder über Hitzewellen, Ehekrisen, Diätwahn und alles was zur 2.ten Pubertät gehört. Auch nachdenkliche Töne und Schwarzer Humor rundeten das Programm ab. Riesenapplaus gab es zum Beispiel für den Sketch, in dem eine Hausfrau Tipps gibt, wie man für die eigene Beerdigungsfeier am besten vorkocht.

Die rund 260 Besucher kamen an diesem Abend voll auf ihre Kosten und sorgten gleichzeitig für einen guten Erlös. Fast 3.000 Euro wird der Förderverein unseres Clubs Gelsenkirchen/Ruhrgebiet für ein Projekt spenden, das ein Antiaggressionstraining für Mädchen an offenen Ganztagsgrundschulen in Herten (Ruhrgebiet) durchführen wird. „Mädchen erleben negative Gefühle wie Wut und Aggression anders als Jungen und leben sie auch anders aus, deshalb brauchen sie ein spezielles Training“, erklärt Eva Isselhorst, Schulkoordinatorin der Arbeiterwohlfahrt im Bezirk Münsterland-Recklinghausen. Das Antiaggressionstraining startet 2013 und läuft über mehrere Monate.

Chorale Feminale
Vorkochen für die eigene Beerdigungsfeier: Der Frauenchor Chorale Feminale glänzt auch mit Schwarzem Humor. (Foto: Karin Quade)

ZU GAST BEIM CLUB LEVENT IN ISTANBUL

Chorale Feminale
Höhepunkt unserer Clubfahrt war ein Lunch bei einer Istanbuler Clubschwester, wo wir interessante Gespräche führen konnten.

Istanbul, die faszinierende Stadt am Bosporus, war das Ziel unserer Clubfahrt 2012. Eingeladen hatten uns die Sorores des befreundeten Clubs Levent, der bereits seit 1974 besteht. Die Istanbuler Clubschwestern organisierten wieder ein perfektes Programm fürs uns, das nicht nur touristische Höhepunkte beinhaltete. Sehr interessant waren auch die Hintergrundinformationen über die neuesten Entwicklungen in Politik und Gesellschaft. Zum Beispiel hatten wir vorher noch nichts von einer „Kopftuchprämie“ gehört.

Unser Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet pflegt seit fünf Jahren intensive Kontakte zu unserem jüngsten Friendship-Link, dem Istanbuler Club Levent. Die türkischen Clubschwestern in unserem Club Gelsenkirchen hatten diesen Link initiiert und dafür gesorgt, dass wir uns trotz der großen Entfernung bereits drei Mal treffen konnten. Im Mai 2007 fuhr eine Delegation unseres Clubs erstmals nach Istanbul, um die Stadt kennenzulernen und unseren Link festlich zu feiern. Drei Jahre später kamen 6 Sorores von Levent zu uns nach Gelsenkirchen, wobei es für die meisten von ihnen der erste Besuch in Deutschland war. Sie zeigten sich von der vielfältigen Kultur des Ruhrgebietes beeindruckt und auch das viele „Grün“ hatten sie nicht erwartet.

Nun, nach zwei Jahren, lud uns Club Levent wiederum zu einem Gegenbesuch nach Istanbul ein. 13 Personen – einige unserer Männer waren auch dabei – reisten vom 28.4. bis 1.5.12 in diese faszinierende Stadt. Es gab ein fröhliches Wiedersehen mit den türkischen Freundinnen, die uns sehr verwöhnten. Sie zeigten uns stolz ihr neues Clubhaus am Goldenen Horn: ein altes, traditionell mit viel Holz erbautes Haus, das sie wunderschön restauriert hatten und welches nun einigen der zehn Istanbuler SI-Clubs für Meetings, Ausstellungen und für soziale Projekte (insbesondere Arbeit mit Kindern) zur Verfügung steht. Die Schwestern hatten für uns ein reichhaltiges Programm zusammengestellt in dem die touristischen Sehenswürdigkeiten ebenso vorkamen wie die Schifffahrt auf dem Bosporus und ein Dinner in einem Restaurant, von dem aus wir einen herrlichen Blick über die Stadt und den Bosporus hatten. Der Höhepunkt war aber wieder eine Einladung zum Lunch bei einer Clubschwester, wo wir in großer Runde Gespräche führen konnten.

Aufgefallen ist uns, dass sich in den letzten fünf Jahren das Bevölkerungsbild Istanbuls stark gewandelt hat. Wir sahen beispielsweise unzählige Frauen mit Kopftüchern. Noch vor fünf Jahren war dies eher eine Ausnahme. So erzählten unsere türkischen Clubschwestern, dass die Partei AKP, die die stärkste Fraktion im türkischen Parlament bildet, jungen Frauen zwischen circa 18 und 25 Jahren monatlich eine „Kopftuchprämie“ in Höhe von 100 Dollar zahlt. Diese Geldzuwendungen sind mit der Bedingung verknüpft, dass sie ihre Stimme der regierenden Partei geben und das Kopftuch tragen.

Auch die Pressefreiheit scheint stark eingeschränkt. So erzählten uns die Clubschwestern von ca. 150 inhaftierten türkischen Journalisten, welche Kritik an der Regierung geäußert haben. Gegen 4.000 Journalisten sollen bereits Ermittlungen geführt worden sein. Zu den Verhaftungswellen gegen türkische Journalisten hat sich das amerikanische Außenministerium besorgt geäußert und auch der EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle verwies bereits die türkische Regierung die Pressefreiheit zu schützen. Diese Entwicklung in der Türkei machte uns sehr betroffen.

Istanbul hatte sich seit unserem letzten Besuch aber auch positiv verändert: Uns fielen die vielen restaurierten Häuser auf sowie die vielen gepflegten Grünflächen mit Mengen von Blumen. Allerdings hatten auch Tourismus und Verkehr enorm zugenommen.
Der Abschied fiel uns nicht leicht, aber wir versprachen, nicht nur brieflich in Kontakt zu bleiben, sondern uns auch im nächsten Jahr zum Europakongress in Berlin wieder zutreffen.

2011

FERIENFREIZEIT FINANZIERT

Die zehn Jungen und Mädchen, die in der Wohngruppe des evangelischen Kinder- und Jugendhauses in Gelsenkirchen-Buer leben, freuen sich schon auf den Sommer: Im Juni fahren sie alle gemeinsam nach Dorfeil in den Taunus. Mit Hilfe unserer Spende in Höhe von 1.500 Euro kann die Ferienfreizeit stattfinden.

Die Fahrt hat eine jahrelange Tradition und bedeutet den Kindern und den Erzieherinnen sehr viel. Bislang haben sich die Kinder die Reise durch Bastelarbeiten finanziert, die im Advent verkauft wurden. Im Winter 2010 war es erstmals nicht möglich, diese Waren vorzubereiten, weil durch Umbaumaßnahmen kein ausreichender Platz für die Bastelarbeiten zur Verfügung stand. Dank unserer Spende ist die Ferienfreizeit 2011 gesichert.

Chorale Feminale
Ursula Adamowsky, Leiterin der Wohngruppe, freute sich mit den Jugendlichen über den Scheck, den SI-Clubpräsidentin Tanja Guski (re.) überreichte. Foto: Gerd Kaemper.

2010

BENEFIZKONZERT ZUGUNSTEN DER RAA

Vor ausverkauftem Haus im Wissenschaftspark Gelsenkirchen präsentierte der Essener Frauenchor "Chorale Feminale" im November 2010 "Tönekes und Dönekes aus'm Pott". Ruhrgebietslieder, Freches und Schräges, Gute-Laune-Lieder, aber auch besinnliche und frauenthematische Songs standen auf dem Programm.

Den Erlös des Abends haben wir der RAA in Gelsenkirchen gespendet - RAA steht für "Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien". Die RAA bietet u.a. Sprachförderung für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Es werden z.B. Leseecken in Schulen eingerichtet, eine Hausaufgabenbetreuung angeboten und in den Ferien werden Sprachcamps veranstaltet.

Aktuell: Videobericht zum Konzert auf mypott.de

Chorale Feminale
Der Frauenchor Chorale Feminale präsentierte witzige und hintergründige Lieder.

BESUCH AUS ISTANBUL

Seit 2006 haben wir ein besonders intensives Verhältnis zum Istanbuler Club Levent. Auf Anregung unserer türkischstämmigen Clubschwestern wurde der Friendship Link gegründet. Vor drei Jahren feierten wir gemeinsam am Bosporus das Bestehen unseres Links. Dieses Jahr erfolgte nun der ersehnte Gegenbesuch. Sechs Clubschwestern aus Istanbul reisten Ende Mai 2010 ins Ruhrgebiet.

Wir verbrachten mit ihnen fünf ereignisreiche Tage, denn wir hatten ein Programm geschmiedet, das die kulturelle und landschaftliche Vielfalt des Ruhrgebietes zeigen sollte. Die Gäste waren beeindruckt vom vielen Grün - üppige Natur und ländliche Umgebung hatten die Istanbulerinnen hier nicht erwartet. Selbstverständlich zeigten wir ihnen auch die Herzstücke der Kulturhauptstadt 2010: Zeche Zollverein und das Folkwang-Museum in Essen. Ein bisschen Zeit für Shopping- und City-Touren musste auch sein.

Dazu gab es an mehreren Abenden Einladungen bei uns zuhause mit leckerem Essen, lebhaften Unterhaltungen und viel Lachen, denn was kann einem Reisenden in einem fremden Land Besseres passieren, als das private Leben kennen zu lernen? Wir durften damals bei unserem Besuch in Istanbul ebenfalls eine großartige Gastfreundschaft genießen und wurden sehr verwöhnt. Der jetzige Gegenbesuch hat dazu beigetragen, dass unsere Freundschaft immer enger wurde. Wir waren traurig, als wir die Sorores wieder am Flughafen Düsseldorf verabschieden mussten. Aber die ersten E-Mails und Telefonate sind schon gewechselt – es bleibt die Vorfreude auf ein nächstes Treffen.

Sorores aus Istanbul auf dem Ziegenmichelhof
Die Sorores aus Istanbul besuchten auch den „Ziegenmichelhof“ in Gelsenkirchen – ein Lehr- und Erlebnisbauernhof für Kinder und Jugendliche.

KÜNSTLER AUS KOREA SPIELEN GELD EIN FÜR DEUTSCHE SCHÜLER

Zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahres 2010 hat der Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet im Januar ein Benefizkonzert mit ausgezeichneten Nachwuchskünstlern veranstaltet. Die drei koreanischen Pianistinnen Won Jang, Yumi Cho und Hanna Yang spielten zusammen mit dem preisgekrönten Geiger Maurice Maurer Werke von Mozart, Haydn, Massenet, Kreisler, Beethoven und Rachmaninow. Das Publikum, das sich trotz Eis und Schnee in den Wissenschaftspark Gelsenkirchen aufgemacht hatte, war begeistert.

Die Künstler sind Mitglied des Vereins „eurasia“ – das ist ein deutsch-koreanisches Kulturprojekt und offizieller Partner der Kulturhauptstadt 2010. Das Ensemble gibt in den nächsten Monaten weitere Konzerte im Ruhrgebiet.

Freuen können sich jetzt die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in der Gesamtschule Gelsenkirchen-Ückendorf. Ihnen kommt der Erlös des Benefizkonzertes zugute. Die 1.300 Euro werden für das „Buchenwald-Projekt“ eingesetzt. Die Schüler haben sich intensiv mit dem Thema Nationalsozialismus beschäftigt. Nach einer Fahrt zum Konzentrationslager Buchenwald verarbeiteten sie ihre Eindrücke in Kunstwerken. Daraus ist eine Ausstellung entstanden, die in der Gelsenkirchener Synagoge zu sehen ist.

Andrea Büsing-Kolbe, Maurice Marer, Yumi Cho, Hanna Yang und Won Yang Großen Applaus und einen dicken Blumenstrauß gab es für die Künstler. Clubpräsidentin Andrea Büsing-Kolbe (v.li.) freute sich mit Maurice Maurer, Yumi Cho, Hanna Yang und Won Yang.

2009

EIN RUNDE SACHE: UNSERE JUBILÄUMSFEIER

Ein abwechslungsreiches Programm, nette Gäste, ein tolles Buffet und Superstimmung: Unseren zehnten Clubgeburtstag haben wir vom 1. bis 3. Mai 2009 gebührend gefeiert. 150 Gäste – darunter die Unionspräsidentin Hanne von Schaumann-Werder - kamen allein zum Festakt in die Zeche Oberschuir nach Gelsenkirchen.

Unser Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet hat übrigens gemeinsam mit dem befreundeten Club Gelsenkirchen/Buer gefeiert, der in diesem Jahr 25 Jahre wurde. Das Doppeljubiläum hat uns viel Spaß bereit und auch Geld für unsere sozialen Projekte eingebracht: Der Gesamterlös belief sich auf 3.000 Euro.

2008

SPENDE FÜR KÖRPER UND GEIST

Das fröhliche Kindergeschrei und Lachen schallt über den gesamten Schulhof. Dass an diesem Tag die Pausenzeiten etwas ausgedehnt werden, findet die Zustimmung von Schulleiter Peter Merten. Schließlich freut es auch ihn, dass unsere neueste Spende bei seinen Schülern der Malteserschule in Gelsenkirchen so gut ankommt. Psychomotorische Materialen für den Sportförderunterricht nennen es Fachleute, die Kinder nennen die Spielgeräte einfach beim Namen: Pedalos, Stelzen, Rollbretter etc. Diese Geräte sollen den Schülern ein wenig „Nachhilfe“ geben, denn die meisten leiden unter Bewegungsmangel und können sich schlecht konzentrieren.

SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet: Spende für MalteserschuleFoto: Die Schüler und auch Rektor Peter Merten freuten sich über unsere jüngste Spende: Spielgeräte zur Sportförderung. Außerdem gab es Materialien für den Arbeitslehreunterricht. Pastpräsidentin Maegie Koreen (li.) und Präsidentin Andrea Büsing-Kolbe (2. v.l.) überbrachten die Spende.

Da das sehr engagierte Lehrerkollegium sich bemüht, die lernbehinderten Schüler auch so fit wie möglich für das Berufsleben zu machen, hat unser Club auch Materialien für den Arbeitslehreunterricht im Bereich Werken gespendet. In der kleinen Werkstatt lernen die Schüler den Umgang mit Metall.

Insgesamt 3.000 Euro konnten wir in diesem Jahr der Malteserschule zur Verfügung stellen – dieses Geld wiederum haben wir aus dem Fördertopf des Landes NRW erhalten. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers würdigte damit unser langjähriges Engagement an dieser Schule. Bereits seit 2006 unterstützt unser Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet die Malteserschule in Gelsenkirchen. Besucht wird diese Förderschule zur Hälfte von Jungen und Mädchen. In den ersten Jahren haben wir das Mittagessen bezuschusst.

2007

SCHULBESUCH FÜR TÜRKISCHE MÄDCHEN

Jugend- und Bildungsarbeit ist ein Schwerpunkt unserer sozialen Aktivitäten. Auch im Ausland fördern wir dazu Projekte. Ende 2006 haben wir zum Beispiel in der Türkei das Projekt "Papa ich möchte in die Schule" unterstützt. Das Projekt sorgt dafür, dass Mädchen in der Türkei, vor allem auf dem Land, zur Schule gehen können. Das Projekt wurde von der türkischen Tageszeitung Milliyet ins Leben gerufen. Die Zeitung hat über unsere 500 Euro-Spende in seiner europaweiten Ausgabe berichtet.

Foto in der Zeitung Milliyet SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet
Foto: Recai Aksu

Zeitungsartikel in der Milliyet SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet

FÖRDERSCHULE ERHÄLT 2.000 EURO FÜR DEN MITTAGSTISCH

In der Malteserschule in Gelsenkirchen – eine städtische Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen – gibt es mittags kein Magenknurren mehr. Unser Club hat der Schule 2000 Euro für den Mittagstisch gespendet. Damit kann ein Schuljahr lang das Mittagessen für die Ganztagsschüler der Klassen 5-7 subventioniert werden. Die Schüler zahlen nur einen Euro pro Mahlzeit und erhalten dafür ein ausgewogenes Essen. Für viele Schüler, die aus sozial schwachen Familien stammen, ist das die einzige vernünftige Mahlzeit am Tag. Ohne unsere Spende wäre der Mittagstisch im Jahr 2007 leer geblieben.

Scheckübergabe Malteserschule SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet

ERNEUTE SPENDE FÜR DEN MITTAGSTISCH

Schon in den letzten beiden Jahren hat unser Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet die Malteserschule in der Gelsenkirchener Neustadt finanziell unterstützt. Damit die Schüler und Schülerinnen auch im Schuljahr 2008 ein verbilligtes Mittagessen bekommen können, haben wir der Förderschule 555 Euro gespendet. Um auch den geistigen Hunger zu stillen, werden einige Jugendliche im Frühjahr/Sommer 2008 an einem internationalen Kunstprojekt teilnehmen, das von Soroptimistinnen in Belgien ins Leben gerufen wurde.

2006

GEMEINSAME ACTIVITY FÜR BEHINDERTENSPORT

Der Turner-Club Gelsenkirchen 1874 e.V. hat Probleme, seine Abteilung für geistig Behinderte weiter zu finanzieren. Das ist so, weil die Krankenkassen im Jahr 2005 die bis dahin gezahlten Zuschüsse aussetzten. Der Lions Club Gelsenkirchen-Buer rief alle Gelsenkirchener Service-Clubs zu einer gemeinsamen Activity auf. Auch unser Club hat sich mit einer Spende in Höhe von 300 Euro daran beteiligt. Insgesamt haben fünf Service-Clubs 4.150 Euro für den Turner-Club aufgebracht.

BESSERE CHANCEN FÜR SCHULE UND BERUF

Meriam sitzt gerne freiwillig nach, denn es lohnt sich: Seitdem die 12-Jährige am Projekt Förderunterricht der RAA Gelsenkirchen teilnimmt, haben sich ihre Noten schlagartig gebessert. Auch die anderen 120 Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die seit einem Jahr am Förderunterricht teilnehmen, können lauter Erfolge verbuchen. Die Schüler werden in Kleingruppen zwei bis vier Stunden pro Woche am Nachmittag von Lehramtsstudentinnen unterrichtet. Unser Club möchte, dass die RAA das Projekt auch in Zukunft fortsetzen kann – auch dann wenn die Anschubfinanzierung der Stiftung Mercator ausläuft. Deswegen haben wir im Februar 2006 bei der Feier zum 1-jährigen Bestehen des Projektes einen Scheck in Höhe von 500 Euro übergeben. Damit sind wieder einige Unterrichtsstunden gesichert.

2005

SPENDE FÜR DIE NACHMITTAGS-BETREUUNG

Die Malteserschule in Gelsenkirchen - eine städtische Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen - bietet seit dem Schuljahr 2004/2005 für die Mittelstufe (Klasse 5-7) eine Nachmittagsbetreuung an. Von Montag bis Donnerstag werden die Schülerinnen und Schüler von 13 bis 16 Uhr betreut, erhalten ein ausgewogenes Mittagessen und machen in der Zeit auch ihre Hausaufgaben. Da die meisten Schüler aus sozial schwachen Familien stammen, die die Eigenbeteiligung in Höhe von 10 Euro pro Monat nicht aufbringen können oder wollen, drohte dem Nachmittags-Programm das Aus. Unser Club hat der Schule 500 Euro gespendet.

INTEGRATION GEFÖRDERT

FrauentreffAngefangen haben wir 1999 mit einem "Kaffeetreff für Aussiedlerinnen" in Bottrop. Der monatliche Gesprächskreis bot circa 30 Aussiedlerinnen aus Russland ein wichtiges Ventil. Denn selbst für die gut qualifizierten Frauen bereitete die völlig veränderte Lebenslage Probleme. Beim gemeinsamen Kaffee konnten wir den Frauen im Alter von 25 bis 80 Jahre einige Tipps und Hilfestellungen geben. Außerdem wurden in der Runde Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Das schöne an dem Projekt: Es machte sich selbst überflüssig. Die Frauen integrierten sich in ihre neue Heimat. Weil gleichzeitig keine neuen Aussiedlerinnen nach Bottrop kamen, konnte das Projekt Ende 2000 beendet werden.

bis 2004

KINDERKLEIDUNG FÜR KROATIEN

Ein Aufruf reichte und schon war das Auto unserer Clubfreundin Alexandra voll: Für das kroatische Kinderheim in Lovran haben wir vor allem Jacken, Turnschuhe und Pantoffeln gesammelt. In dem Heim leben Kinder und Jugendliche von 2 bis 20 Jahren. Alexandra, gebürtige Kroatin und Lehrerin in Gelsenkirchen, hat uns auf die Not der Kinder in Lovran aufmerksam gemacht. Wir wollen auch in Zukunft Kleidung, Bettwäsche und Babyartikel sammeln und Alexandra mit auf den Weg geben.

SKIASSE DER SPECIAL OLYMPICS GEFÖRDERT

Sehr erfolgreich waren die 15 Schülerinnen und Schüler der „Schule am Tetraeder“ aus Bottrop, die im Januar an den Special Olympics in Garmisch-Partenkirchen teilgenommen haben. Fast alle Teilnehmer landeten auf dem Siegertreppchen. Unser Club hat die behinderten Sportler mit einer Spende in Höhe von 300 Euro unterstützt. Damit konnte die Akkreditierung der Skiasse finanziert werden.

KLEINE WÜNSCHE FINANZIEREN

Weihnachtsmarktstand SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet
Ob Theaterbesuch, Musikunterricht oder ein „Wellness-Tag“: Die Mädchen der Villa am Park in Gelsenkirchen haben von uns eine Finanzspritze in Höhe von 500 Euro erhalten. Damit können kleine Wünsche der Bewohnerinnen der Außenwohngruppe des Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth finanziert werden. Die 500 Euro haben wir auf dem Weihnachtsmarkt in Gelsenkirchen-Ückendorf eingenommen.

MEDICA MONDIALE UNTERSTÜTZT

Mit einer Spende in Höhe von 100 Euro haben wir die Arbeit von "medica mondiale" unterstützt - eine Nicht-Regierungsorganisation, die Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten hilft. Über weitere Unterstützungsmaßnahmen denken wir nach - zusammen mit der Aktion WEITBLICK, einem Zusammenschluss mehrerer Frauenverbände in Gelsenkirchen.

2.300 EURO FÜR DAS KINDERHEIM GESAMMELT

Auch Kälte und Regen konnte uns die Geburtstagslaune am 7. Mai nicht verderben. Unser 5-jähriges Clubbestehen haben wir mit einem Benefizkonzert gefeiert. Maegie Koreen und ihr Gelsenkirchener Chanson-Ensemble begeisterten die Gäste. Der Köche-Club Gelsenkirchen tischte in diesem Jahr wieder sehr leckere und aufwendige Speisen auf. Dank unserer Sponsoren Media Systems (Bühnentechnik), Floral Studio Corinna Jasper (Blumenschmuck) und den zahlreichen Spenden für unsere Tombola konnten wir eine professionelle Veranstaltung in angenehmen Ambiente bieten. Lohn des Ganzen: Wir konnten dem Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth in Gelsenkirchen 2.300 Euro spenden.

WEIHNACHTSMARKTSTAND BRINGT 500 EURO

Neben einem positiven Medienecho hat sich unsere eintägige Teilnahme auf dem Weihnachtsmarkt 2003 in der Gelsenkirchener City auch finanziell gelohnt: Mit unseren selbst hergestellten Gestecken, mit Gebasteltem, mit internationalen Weihnachtsgebäck und unserer soroptimistischen Weinedition konnten wir 500 Euro Erlös erzielen. Das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth in Gelsenkirchen hat sich über diese Spende gefreut

MENTORING-PROGRAMM DES JOURNALISTINNENBUNDES UNTERSTÜTZT

Mit einer Spende in Höhe von 100 Euro haben wir das Nachwuchsprogramm des Journalistinnenbundes (JB) unterstützt. Diese Summe ermöglicht einer jungen Journalistin die Mitgliedschaft in der Berufsvereinigung sowie die Teilnahme am bundesweiten Mentoring-Projekt des JB.

500 EURO FÜR DIE OPFER VON LANDMINEN GESPENDET

Alle 20 Minuten wird ein Mensch auf der Welt durch die Explosion einer Landmine getötet oder schwer verletzt. Das weltweite Projekt „Limbs for Life“ (Prothesen zum Überleben) von Soroptimist International versucht, gegen diesen Wahnsinn vorzugehen und vor allem, den Opfern zu helfen. Mehr als 1, 7 Millionen Schweizer Franken hat Soroptimist International bis zum Frühjahr für sein Weltprojekt gesammelt. Im Dezember endet das vierjährige Projekt. Unser Club hat jetzt 500 Euro für Limbs for Life gespendet.

BENEFIZKONZERT: 5000 EURO FÜRS KINDERHEIM

Großen Beifall fand im Mai 2003 das Chansonkonzert "Mein Kind, wir waren Kinder", das unsere Präsidentin Maegie Koreen zusammen mit ihrem Chanson-Workshop-Ensemble Gelsenkirchner Schülerinnen und Schüler im Kinderheim präsentierte. Anschließend tischte der Gelsenkirchner Köcheclub auf der Veranda Leckereien auf - und die 130 Gäste griffen auch bei den Tombolalosen gut zu. Dadurch konnten wir einen guten Erlös erzielen: 2500 Euro. Der Hilfsfonds der Deutschen Union von Soroptimist International hat diesen Betrag noch verdoppelt, sodass wir dem Gelsenkirchner Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth 5000 Euro spenden konnten. Das Geld soll gezielt der Mädchenförderung zugute kommen.

Ensemble Mai-Konzert SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet
Zufriedene Gesichter bei allen Beteiligten: Clubpräsidentin Maegie Koreen (2. v. li.)
und Hedy Beith (2. v. re.) umringt von den Mitwirkenden des Chansonkonzertes.

FERIENFAHRT - PRAKTIKUM - LEHRSTELLE

Ab an die Nordsee hieß es in den Osterferien für die Mädchen der Villa am Park. Zusammen mit ihren Erzieherinnen verbrachten die neun Jugendlichen eine Woche in den Niederlanden. Finanziert wurde die Tour von Amsterdam bis Zeeland mit unserer 1000 Euro-Spende (Erlös des Weihnachtsmarktstandes).

Nach dem Urlaub blickten zwei der Mädchen unseren Clubschwestern Karin und Josefine über die Schulter: Sarah (8. Klasse) machte ein Praktikum in der Kanzlei unserer Rechtsanwältin Karin. Für beide Seiten war es eine nette, interessante Zeit - aber Sarah weiß jetzt, dass der Beruf Rechtsanwaltsgehilfin nichts für sie ist.

Katrin (10. Klasse) hat ihren Traumjob gefunden: Sie erlebte den Alltag in der kieferorthopädischen Praxis von Josefine. Aufgrund ihrer guten Mitarbeit und netten Art, integrierte sie sich schnell ins Team. Selbst die weite Anfahrt bis Marl hielt Katrin nicht von einer anschließenden Bewerbung ab. Mit Erfolg: Katrin hat die Lehrstelle bekommen!

ERFOLGREICHER WEIHNACHTSMARKT-STAND

Der erste Weihnachtsmarkt in Gelsenkirchen-Ückendorf war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Auch unsere beiden Stände - ein Cateringzelt mit Bratäpfeln, Waffeln und Getränken sowie ein Verkaufszelt mit selbst gebastelten Geschenken - trafen den Geschmack der Besucher. Inklusive Spenden sind so 1000 Euro Erlös zusammengekommen.
Das Geld haben wir der "Villa am Park", einer Außenwohngruppe des Gelsenkirchner Kinderheims, gespendet. Die neun Mädchen, die dort leben, würden gerne einmal Urlaub machen.

Stand auf dem Weihnachtsmarkt SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet
Das Verkaufszelt mit selbst gebastelten Geschenken

2000 EURO FÜR DIE FLUTOPFER GESPENDET

Die Berichte über die Flut in Ostdeutschland hat auch uns im Sommer 2002 erschüttert - und wachgerüttelt. Spontan initiierten einige Clubschwestern eine Telefonkette. Der "heiße Draht" hat sich gelohnt: 1715 Euro kamen so zusammen. Um eine runde Sache daraus zu machen, haben wir den Erlös unseres Flohmarktstandes und Geld aus der Clubkasse hinzugefügt. Insgesamt 2000 Euro konnten der Deutschen Union von Soroptmist International überwiesen werden.

MENTORINGPROJEKT GESTARTET

Im Herbst 2002 haben wir unser neues, längerfristiges Projekt gestartet. Wir unterstützen die Mädchen in der "Villa am Park". Die Villa ist eine Außenwohngruppe des Gelsenkirchner Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth. Wir wollen die neun Mädchen auf ihrem Lebensweg ein wenig begleiten. Vor allem helfen wir ihnen beim Einstieg ins Berufsleben bzw. bei ihrer beruflichen Orientierung.

AIDS-HILFE VOR DEM AUS BEWAHRT

Übergabe Scheck AIDS-Hilfe SI Club Gelsenkirchen/Ruhrgebiet Die Mitarbeiterinnen der AIDS-Hilfe Gelsenkirchen müssen ihre gute Arbeit unbedingt fortführen, darin waren sich unsere 25 Mitglieder des Clubs Ruhrgebiet/Bottrop sofort einig, als uns der "Hilferuf" der AIDS-Hilfe Anfang 2001 erreichte. Im zehnten Jahr seines Bestehens drohte dem Verein das finanzielle Aus. Unsere Sorores rührten kräftig die Werbetrommel und veranstalteten eine Tombola während einer großen Benefizgala.
Die Arbeit hat sich gelohnt: Unsere Tombola-Lose verkauften sich prima, der Erlös betrug 10.000 Mark. Dieser Betrag wurde vom Hilfsfonds der Deutschen Union der Soroptimistinnen noch um 3.000 DM erhöht, so dass unser Club der AIDS-Hilfe einen Scheck in Höhe von 13.000 DM überreichen konnte.

KINDERGARTEN IM ERDBEBENGEBIET FINANZIERT

Gemlik Foto 2Gemlik Foto 1Spontane finanzielle Hilfe haben wir im Herbst 1999 geleistet: Ein Erdbeben hatte in der Türkei die Region Gemlik stark verwüstet. Mit unserer Spende in Höhe von 2000 Mark konnte ein Kindergarten wieder aufgebaut werden. In diesem Kindergarten werden Kinder von Bedürftigen umsonst betreut, auch die restlichen Kindergarten-plätze kosten wenig.
Das Erdbeben hatte auch die gesamte Einrichtung, die Küche, das Spielzeug etc. zerstört. Unser Ziel war es, den Kindergarten wieder komplett auszustatten. Bei einem Benefizbrunch im April 2001 haben wir 4700 DM eingenommen. Inzwischen ist der Kindergarten in Gemlik ganz hergerichtet.